Neue Publikation: Boosting Strategy Execution and Business Results with Artificial Intelligence. A Practical Tested Use Case
Nach zwei Jahren Forschung und Praxis haben wir heute unsere Studie publiziert. Was wir gelernt haben:
Viele Organisationen haben kluge Köpfe und gute Ideen – aber die besten Initiativen scheitern oft schon bevor sie überhaupt bewertet werden. Zu langsam. Zu subjektiv. Zu ressourcenintensiv.
Was wir in der Praxis beobachtet haben:
Die Qualifizierung einer einzigen Idee kostet durchschnittlich $1.200 und 24 Personenstunden – bevor auch nur eine Entscheidung gefallen ist. In grossen Organisationen läuft dieser Prozess dutzende Male pro Jahr. Oft mit ernüchterndem Ergebnis: Nur ~20 % der genehmigten Ideen werden erfolgreich umgesetzt.
Was KI hier wirklich verändert – und was nicht:
KI macht Entscheidungen nicht besser, indem sie sie ersetzt. Sie macht sie besser, indem sie den Prozess davor diszipliniert.
Wir haben einen Prototypen eines “Decision Support Agents” entwickelt. Dieser Agent hat:
🔍 Ideen systematisch strukturiert und auf strategische Passung geprüft
⚡ Die Qualifizierungszeit um 70 % reduziert
📈 Die Erfolgsquote umgesetzter Initiativen von 20 % auf 80 % gesteigert
🤝 Hierarchische Barrieren in strategischen Diskussionen abgebaut
Die Implikationen für Unternehmen:
▶ Strategische Fehlausrichtung ist kein Leadership-Problem – sie ist ein Informations- und Prozess-Problem. KI kann beides adressieren.
▶ Der ROI von KI im Strategieprozess ist messbar – und unterschätzt. Schon bei moderater Nutzung übersteigen die Einsparungen die Investition deutlich.
▶ Kleine und mittelgrosse Einheiten profitieren überproportional – weil der Ressourcendruck dort am grössten ist.
▶ Kultureller Wandel folgt der Effizienz: Wenn Teams weniger Zeit mit Administration verbringen, entsteht Raum für echte Innovation.
Quelle: Original auf erwinhettich.com
