KI-gestütztes Business Modeling
Vier Teams. Vier Sprints. Vier Stunden. Vier neue Geschäftsmodelle.
Was wie eine Gleichung aus der Startup-Welt klingt, war das Ergebnis eines mutigen Experiments im Rahmen des Senior Management Programms an der Universität St. Gallen (HSG).
In einem zweitägigen Workshop habe ich mit erfahrenen Führungskräften ein Ziel verfolgt: vorherrschende Logiken in Unternehmen und Branchen zu hinterfragen – und bewusst zu brechen.
Tag 1 – Muster brechen, Perspektiven wechseln
Am ersten Tag stand der klassische Werkzeugkasten der Geschäftsmodellinnovation im Zentrum: Pattern Thinking, strategische Reframing-Methoden, bewusst veranlasste Perspektivwechsel.
Mein Teilnehmer arbeiteten sich durch bewährte Innovationsmuster und dekonstruierten die Geschäftsmodelle ihrer eigenen Organisationen.
Was passiert, wenn man sich radikal vom eigenen Nutzenversprechen löst?
Was, wenn ein bisheriges "Nice-to-have" zur zentralen Wertquelle wird?
Tag 2 – KI als Innovationspartner
Am zweiten Tag wagten wir etwas Neues: Geschäftsmodellentwicklung mit KI.
Vier interdisziplinäre Teams.
Vier thematisch unterschiedliche Herausforderungen.
Vier strukturierte Sprints.
Und eine klare Regel: Die KI wird als kreativer Sparringspartner einbezogen – nicht als Antwortgeber, sondern als Möglichkeitsgenerator.
Das Resultat?
Vier völlig neu gedachte Geschäftsmodelle – in nur vier Stunden.
Datenbasierter. Schneller. Disruptiver.
Mit Ideen, die ohne KI wahrscheinlich nicht entstanden wären – zumindest nicht in dieser Tiefe und Geschwindigkeit.
Was nehme ich mit?
KI kann Geschäftsmodellentwicklung nicht ersetzen – aber sie kann helfen, sie schneller, breiter und gezielter zu denken.
Quelle: Original auf erwinhettich.com
